Ausgangslage
Ein Einrichtungshaus ist nie fertig. Sortimente wandern, Bereiche werden umgebaut, Technik wird nachgerüstet. Zwischen zwei Umbauten liegen selten mehr als zwei Jahre.
Jeder Umbau startete bisher mit einer Aufmaßkampagne. Fachplaner reisten an, prüften Bestandspläne und zeichneten nach. Bei einer Verkaufsfläche von mehreren tausend Quadratmetern kostet das Wochen.
Aufgabe
- Großflächen erfassen, ohne den Verkauf zu unterbrechen.
- Eine Grundlage schaffen, die bei jedem folgenden Umbau wiederverwendbar ist.
- Die Erfassung so schnell machen, dass sie in den Umbauzyklus passt.
Vorgehen
Mobile Mapping erfasst große Flächen in einem Durchgang, im Gehtempo, während das Haus geöffnet ist. Die Regale bleiben stehen, die Kassen laufen weiter.
37.000 m² an einem Tag. Das entspricht fünf IKEA-Häusern. Klassisch aufgemessen hätte dieselbe Fläche mehrere Wochen gedauert.
Kundinnen und Kunden werden im Post Processing entfernt, Gesichter automatisiert unkenntlich gemacht. Was im Modell bleibt, ist das Gebäude.
Die Bestandsdaten liegen im Web Viewer und sind heute fester Teil des Umbauprozesses. Planung beginnt am Modell, nicht mit einer Anreise.
Was daraus wurde
Aus einer einzelnen Erfassung wurde eine Partnerschaft über mehr als fünf Jahre.
Neue Standorte kommen in dieselbe Systematik, umgebaute Bereiche werden gezielt aktualisiert.

